erzähltes land

 

Wir wissen zu viel - wir wollen zu viel.

Etwas zu erzählen, heißt, es sich seinen Weg selbst finden zu lassen. Die Weltgeschichte hat gezeigt: niemals hatten die Wissenden Recht. Immer geht es um Sehnsucht, aber über die spricht man nicht in der harten Nomenklatur des Wissens. Sehnsucht treibt den Menschen.

Wer unterwegs ist - hat was zu erzählen.

Jeder Reisende ist auch ein Erzählender. Er nimmt auf und gibt wieder, was er selbst gelesen, erlebt, erdacht und erstaunt - oder eben von anderen erzählt bekommen hat.

Der eine Gruppe führt, ist den Weg in Wirklichkeit und in Gedanken vielleicht schon ein- oder vielemale gegangen, bevor ein anderer kam, um jetzt der Spur zu folgen, dem Weg in das namenlose Land. Das ist dann der Vorsprung des Führenden: um diese Schritte voraus zu sein.

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Peter Simon | 04631 4418575 | simon@tenojoki.de